Ein sicheres Zuhause für smarte Daten

Wer heute im Internet unterwegs ist, weiß meist nicht genau, was mit seinen digitalen Daten passiert. Das ist im Prinzip auch nicht dramatisch, wenn es um belanglose Chats oder den neuesten Schnappschuss vom Mittagessen geht. Anders sieht’s beim Thema Smart Home-Sicherheit aus. Denn nur wenn diese Daten ein sicheres Zuhause haben, ist auch Ihr Zuhause sicher.

RatgeberFakt ist, intelligente Smart Home-Lösungen nutzen eine sogenannte Cloud. Alle Vorgänge, die sich per App zwischen den Anwendern und dem Smart Home abspielen, werden auf einem Server abgelegt, der nicht in den eigenen vier Wänden steht (z.B. Nachrichten, ob jemand zu Hause ist). Auf dem Server liegen außerdem die Smart Home-Einstellungen – beispielsweise Einstellungen, was passiert, wenn die Haustür geöffnet wird (z.B. Auslösen eines Alarms). Zu guter Letzt liegen dort sämtliche Messdaten, Fotos und Videos. Und die sollten als Teil der Privatsphäre geschützt sein.

Datenschutz für das Smart Home: eine Frage des Standorts

Was kann man also tun? Auch beim smarten Zuhause gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist smarter. Ein Nutzer hat ein berechtigtes Interesse zu erfahren, auf welchen Servern der Smart Home- Anbieter Daten speichert. Idealerweise befinden sich diese im gleichen Land, so dass man weiß, ob es strenge Datenschutz-Richtlinien gibt. swb speichert aus diesem Grund Daten ausschließlich in den konzerneigenen Rechenzentren in der Region, namentlich in Oldenburg und Osnabrück. Ruft jemand von unterwegs seine swb Smart Living-App auf, dann werden alle Daten nur bei swb gesichert – und zwar wortwörtlich gesichert. swb-Nutzer können somit hinter das Thema Standort einen Haken machen.

Smart Home Security: eine Aufgabe für den Anbieter

Bleibt die Frage nach möglichen Einfallstoren von außen: Wie sicher sind die Server gegen Kriminelle geschützt? Antwort: Das kommt auf die Standards des Smart Home-Anbieters an. swb hat aus diesem Grund beide Hosting-Zentren nach strengen Kriterien vom TÜV zertifizieren lassen. Das Gelände, die Gebäude und die Serverräume werden rund um die Uhr videoüberwacht und von einem Sicherheitsdienst 24 Stunden, 7 Tage die Woche beschützt – gewissermaßen von der Smart Home-Security. Unbefugtes Eindringen in dieses „Fort Knox“ ist so gut wie ausgeschlossen.

Natürlich auch virtuell, dafür sorgen die zentral betriebenen Firewalls. Die werden stets aktuell gehalten, um maximalen Schutz gegen Angriffe von außen zu gewährleisten. Außerdem sorgen eine spezielle Klimatechnik und eine spezielle Stromversorgung dafür, dass das Rechenzentrum auch bei einem Ausfall einzelner Einheiten arbeitsfähig bleibt. Ergebnis: swb Smart Living ist jederzeit verfügbar und Ihr Smart Home bleibt funktionsfähig.

Verschlüsselung daheim: ein Job für Sie

Zuletzt gilt es auf die Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu achten. Der hauseigene Router sollte mit der hochsicheren WPA 2 AES-Verschlüsselung gesichert sein, was in der Regel bequem über den Router einstellbar ist. Dieselbe Verschlüsselung ist auch für die Bausteine von swb Smart Living erforderlich. Die entsprechende Einstellung wird bei der Konfiguration abgefragt und ist praktisch mit einem Klick erledigt.

Sobald Sie alle Punkte durchgeführt haben, haben Sie ein sehr sicheres Smart Home. Wenn Sie daheim die swb Smart Living-Fernbedienung nutzen, damit die Rollladen herunterfahren, dann fahren die Rollladen auch wirklich herunter. Und das können auch nur Sie veranlassen als rechtmäßiger Nutzer. Das Resultat Ihrer Maßnahmen: echte, verlässliche Smart Home-Sicherheit. Und ein gutes Gefühl – dank regionaler Datenspeicherung, höchsten Sicherheitsstandards und maximaler Verschlüsselung.